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Dialekte sind so eine Sache…

09. März 2009 Keine Kommentare

Da denkt so mancher Landsmann, das man sich ja wohl im eigenen Land problemlos verständigen kann. Weit gefehlt, Gespräche mit Landsleuten aus verschiedenen Bundesländern (ob Ur-Bayrisch, Sächsisch, Schwäbisch usw.) scheitern mitunter erbarmungslos.
So ist es auch mit unserer Norddeutschen Sprache, dem Plattdeutschen, einer (noch) lebendigen Sprache in ganz Norddeutschland. Mehr oder weniger selbstverständlich wird diese Sprache im täglichen Miteinander benutzt. Aber was wissen wir etwa über das Alter dieser Sprache, die einmal die Weltsprache des nordeuropäischen Kultur- und Handelsraumes gewesen ist – damals, als die Welt noch kleiner war? Was wissen wir über die Verbreitung in Vergangenheit und Gegenwart, über die Literatur, über ihre Wertschätzung und Mißachtung, über plattdeutsche Kultur? Und warum heißt es überhaupt “Plattdeutsch” (oder “Niederdeutsch”)? Wie viele Menschen sprechen oder verstehen Plattdeutsch, welche Bücher, Zeitschriften, Filme, Fernseh- und Rundfunksendungen gibt es?
Mein Tipp für Neugierige:
Auf den Seiten des INS Bremen erhaltet ihr informatives und lehrreiches Hintergrundwissen.
Wer des öfteren Urlaub in unseren schönen, nördlichen Regionen macht, sollte sich mal die Sendungen des NDR auf 90,3 anhören. Zum Beispiel “Platt für Anfänger”: Gerd Spiekermann erklärt hamburgische Begriffe. Im Radio: montags bis freitags um 9:50 Uhr
Hier mal eine Hörprobe Platt für Anfänger – Smöken (Rauchen)

Ach ja, wie sieht es denn bei euch aus, sprecht ihr überwiegend Hochdeutsch oder seid ihr eingefleischte Dialektsprecher?
Ich wurde in meiner Kindheit und Jugend (sehr streng) dahingehend erzogen, keinerlei Dialekte in der Öffentlichkeit zu sprechen, trotzdem kann ick een beten Platt und och noch janz jut Berlinern… ;-)

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